Auf dem Weg in die digitale Nachhaltigkeit

Die Digitale Stadt Düsseldorf lädt Sie herzlich ein zum Online-Digitalk am 15.10.2020.

Die Welt ist nur zu neun Prozent zirkulär – das heißt 91 Prozent der Materialien, die wir Menschen weltweit verbrauchen, werden nicht wiederverwendet. Wir verschwenden damit lebensnotwendige Ressourcen und beschleunigen den Klimawandel.

Als Gäste werden erwartet:
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal
Jutta Zülow, Vorstandsvorsitzende, Zülow AG
Frederike Krebs, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA)
Dr. Holger Berg, Co-Leiter des Forschungsbereichs Digitale Transformation, Kreislaufwirtschaft, Wuppertal Institut
Stephan Schneider (Moderation)

Wie können wir unsere Zukunft aktiv anders, nachhaltiger gestalten? Was läuft eigentlich schief? Warum ist die Kreislaufwirtschaft eine Antwort gerade für Unternehmen in unserer Region? Welche Rolle spielen die digitalen Technologien darin? Die Digitalisierung bildet ein, wenn nicht das Schlüsselelement für neue, nachhaltige Lösungen. Dennoch spielt sie auch eine ambivalente Rolle, denn sie ist nicht automatisch nachhaltig oder gesellschaftsdienlich.

Weitere Informationen gibt es unter:
YouTube-Link: https://youtu.be/RBE_moEdML8

digitalestadt@duesseldorf.de
Digitale Stadt Düsseldorf
Burgplatz 1
40213 Düsseldorf

Designpreis Brandenburg

designpreis BrandenburgNoch bis zum 30. September 2010 sind alle Designerinnen und Designer, De- signbüros und Agenturen sowie Unternehmen und Institutionen als Auftraggeber von Designleistungen mit Sitz im Land Brandenburg aufgerufen, sich um den Designpreis Brandenburg 2010 zu bewerben. Der Preis wird vergeben in den Kategorien Industrie- und Produktdesign sowie Kommunikationsdesign und Juniordesign. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren und die Bewerbungsunterlagen als Download unter http://designpreis-bb.de/designpreis_2010/

Sonderpreis Handwerk
Unter allen Einsendungen aus dem Bereich Handwerk wird in diesem Jahr zu- dem der „Sonderpreis Handwerk” vergeben, der Kammer übergreifend von der Handwerkskammer Potsdam gestiftet wurde. Als Preis winkt eine Weiterbildung zum „Betriebswirt des Handwerks“ für eine Person im Zentrum für Gewerbe- förderung der Handwerkskammer Potsdam in Götz, welche einen Wert von ca. 3.000 € hat.

Die Business of Design Week, veranstaltet vom Hong Kong Design Center, ist in den vergangenen Jahren zu der führenden Design- und Markenveranstaltung im asiatischen Raum aufgestiegen. Die BODW setzt ein klares Zeichen für die Förderung des wirtschaftlichen Wertes von Design durch Austausch und Networking internationaler Redner, Teilnehmer, Wirtschaftsvertreter und Experten aus der Designszene.
2011 ist Deutschland Partnerland der BODW. Deutschland wird sich unter dem Motto „Brand New Germany“ als Land des innovativen Designs, des Lifestyles und der Kreativität präsentieren, um das Image seiner Marken und Produkte nachhaltig im asiatischen Raum zu
verjüngen. Schirmherr ist Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Der Rat für Formgebung übernimmt, in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Designzentrum Berlin (IDZ), Partner des Designpreises Brandenburg 2010, die Projektorganisation.

BODW Forum | Designkonferenz
Das BODW Forum ist die zentrale Designkonferenz in der BODW Woche. Führende Wirtschafts- und Designexperten diskutieren die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts an Design und Wirtschaft. Deutsche Designer, Designinstitutionen, designorientierte Unternehmen und Hochschulvertreter werden aktiv in die BODW mit eingebunden. Themen wie wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit, demografischer Wandel, „Design and Engineering for a sustainable Future“ werden im Fokus des Forums stehen.

Zentrale Ausstellung „Design Deutschland – Brand New Germany“
Die Ausstellung wird die umfassende Erfolgsgeschichte deutscher Produkte, aktuelle Entwicklungen sowie die Perspektiven für das deutsche Design im
21. Jahrhundert aufzeigen. Gezeigt wird eine kuratierte Auswahl hervorragend gestalteter Produkte, die das aktuelle deutsche Design repräsentieren. Die Produkte stehen dabei im Kontext der Themenbereiche wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

InnoDesignTech (IDT) Expo | Deutscher Pavillon
Auf der begleitenden Messe InnoDesignTech Expo mit dem Thema „Design und Technologie“ wird es in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung einen deutschen Pavillon geben. Hier erhalten zum einen deutsche Unternehmen die einmalige Möglichkeit eines individuellen Messeauftritts in Hongkong, zum anderen werden Hochschulen, Berufsverbänden, Design- und Architekturbüros die Vielfalt der einzelnen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland präsentieren. Der deutsche Pavillon wird von der Messe Nürnberg organisiert.

YDMI – Young Designers Meet the Industry
Die YDMI ist eine Kommunikationsplattform des Rat für Formgebung für den Dialog zwischen Industrievertretern und ausgewählten jungen Designern aus den Bereichen Produktdesign, Innenarchitektur und Kommunikationsdesign. Der Austausch zwischen asiatischen Vertretern aus Industrie und Dienstleistung mit den jungen Kreativen soll diesen einen frühen Einstieg in den asiatischen Markt ermöglichen. Die YDMI ist eine Recruitingplattform, bei der die Intensität der Kommunikation und die Qualität der Teilnehmer im Fokus stehen.

Während der Business of Design Week erhalten die deutschen Bundesländer die Möglichkeit, sich in verschiedenen Formaten eigenständig zu präsentieren. Folgende Möglichkeiten stehen für eine Präsentation beispielsweise zur Verfügung:
• Präsentation einer Sonderschau innerhalb der Fachmesse Inno Design Tech Expo
• Gleichzeitig stattfindende Events in der Stadt Hongkong im Rahmen der Veranstaltungsreihe DETOUR
• Präsentation deutscher Hochschulen, die vor Ort verschiedene Workshops anbieten
• Vortragspanels von Wirtschafts- und Designexperten aus den Bundesländern während der zentralen Designkonferenz BODW Forum
Kontakt und weitere Informationen
Rat für Formgebung/German Design Council Kerstin Korschnicke – Projektmanager BODW 2011 Tel +49 (0) 69 74 74 86 56 Fax +49 (0) 69 74 74 86 19

Ausstellung zum Staatspreis Design 2019 in Wien

Am 25. September wurden im Wiener Museums Quartier die Gewinnerprojekte des Staatspreis Design 2019 vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) ausgezeichnet und der Sonderpreis »DesignConcepts« der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) verliehen. Alle 27 prämierten Projekte sind bis 10. November 2019 in der Ausstellung »Best of Austrian Design« im designforum Wien zu sehen.

Aus insgesamt 279 Einreichungen wurde in der Kategorie Produktgestaltung Konsumgüter die VELLO GmbH und Valentin Vodev Designstudio aus Wien für das Elektro-Faltrad »VELLO Bike+ Titan« ausgezeichnet. In der Kategorie Produktgestaltung | Investitionsgüter überzeugte Blue Danube Robotics aus Wien mit »AIRSKIN®«, einer Sicherheitshaut für Industrieroboter, die Expertenjury. Grüne Erde GmbH gewann gemeinsam mit terrain: integral designs und arkd Architekturbüro Arkade aus Linz den Staatspreis in der Kategorie Räumliche Gestaltung für das Unternehmens-, Besuchs- und Werkstättenzentrum »Grüne Erde-Welt«. Drei Geldpreise in der Sonderkategorie DesignConcepts – für noch nicht verwirklichte Produkte und Konzepte – gingen an »B.SUITE« von Benjamin Loinger, »Offline Lamp« von Klemens Schillinger und »Wingtape« von Peter Paulhart.

Am Freitag, 4. Oktober um 17 Uhr führt STP19-Jurymitglied Thomas Feichtner im Rahmen der VIENNA DESIGN WEEK 2019 und am Samstag, 5. Oktober um 20 Uhr im Rahmen der ORF-Lange Nacht der Museen durch die Ausstellung.

Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–18 Uhr | Sa, So, Ft 11–18 Uhr
Eintritt: 2 € | 1 € für SchülerInnen, StudentInnen, SeniorInnen, Club Ö1
frei für designaustria-Mitglieder & Kulturpass-InhaberInnen

MuseumsQuartier Wien / Museumsplatz 1
Wien 1070

Staatspreis Design 2019

Alle zwei Jahre vergibt das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort den Staatspreis Design. Durchgeführt wird der Wettbewerb von designaustria.

In diesem Jahr wählte eine ExpertInnenjury 27 innovative und zukunftsorientierte Projekte in den Kategorien Produktdesign | Konsumgüter, Produktdesign | Investitionsgüter, Räumliche Gestaltung und DesignConcepts aus insgesamt 279 Einreichungen aus. Neben den drei Staatspreisen werden drei innovative, noch nicht umgesetzte Designkonzepte mit dem Sonderpreis der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) »DesignConcepts« gewürdigt.

Wer den Staatspreis Design, die Nominierungen und Auszeichnungen gewonnen hat, wird bei der Preisverleihung am 25. September (geschlossene Veranstaltung) verkündet und anschließend in der Ausstellung »Best of Austrian Design« im designforum Wien gezeigt.

26. September bis 10. November 2019, designforum Wien

designforum Wien
MuseumsQuartier Wien / Museumsplatz 1
Wien 1070

Elektro Scooter Xiaomi M365

Elektro Scooter Xiaomi M365Wir haben für Sie den Elektroroller Xiaomi M365 getestet und alle wichtigen Details zusammengestellt. Mit dem E-Scooter M365 von Xiaomi legen Sie kurze und mittlere Strecken bequem zurück, dafür ist der neue M365 Elektro Scooter gemacht.

Der Xiaomi M365 ist der erste eScooter, der ein besonders gutes Gesamtpaket an Eigenschaften anbietet. Der Scooter hat nicht nur als erstes Modell eine sehr große Reichweite, er hat auch einen leistungsstarken Elektromotor und ist stabil gebaut. Das Ganze ist dann noch in ein sehr schönes Design verpackt, das bisher unübertroffen ist. Herausgekommen ist der M365 im Jahr 2017. Das Ursprungsland ist China. Die Qualität ist sehr beeindruckend. Deshalb wird das Rollermodell in China und dem Rest der Welt gerne gefahren. Die Leistungsfähigkeit des Scooters ist so gross, dass man ihn sogar im Verleih Betrieb einsetzt. Zwei amerikanische Unternehmen (Bird und Lime) haben vor 2 Jahren angefangen, die Xiaomi Scooter mit einem Buchungssystem auszustatten und auf die Strasse zu stellen. Mit dem Handy kann man nun die Roller orten und minutenweise ausleihen. Mann nennt diese Art des Verleihs Dockless Sharingsystem.
Elektroroller sind seit einiger Zeit auch in Deutschland im Gespräch. Die kleinen Scooter oder Tretroller, wie sie richtig heißen wurden jetzt auch von der Deutschen Regierung genehmigt. Das bedeutet, dass man nun mit einem elektrisch angetriebenen Tretroller, wie es der M365 von Xiaomi ist, offiziell benutzen darf. Für den regulären Betrieb im Stadtverkehr wurde die Höchstgeschwindigkeit des eScooters auf 20 Stundenkilometer festgelegt. Laut Werksangaben schafft der Roller sogar bis zu 30 km/h.

Die vielen Vorteile des Elektro Scooters M365 entdecken

Mit dem M365 Rollern bewegen Sie sich effizient fort. Und dabei sind die Modelle auch noch sehr leise. Im Vergleich zu anderen Scootern hat der Xiaomi M365 und der Xiaomi M365 Pro einen sehr leisen Elektromotor. Gerade die ersten elektrischen Tretroller wurden mit einer Kettenverbindung zum Motor betrieben, was für eine laute Geräuschkulisse gesorgt hat. Damit man nicht versehentlich sogar von den anderen Verkehrsteilnehmern überhört wird besitzt der M365 Roller eine Klingel um sich bemerkbar zu machen.

Durch die Nutzung des M365 Scooters schonen Sie darüber hinaus auch noch die Umwelt. Es gibt kaum eine motorisierte Fortbewegungsmöglichkeit, bei der Sie weniger Energie einsetzen müssen, um von A nach B zu kommen. Angetrieben wird das Modell von einem leistungsstarken Motor mit 250 Watt, der bei Spitzenlasten, wie Bergen usw. auch 500 Watt mobilisieren kann. Das Drehmoment des Scooters liegt bei 16Nm. Das reicht aus um eine Steigung von 12° zu bewältigen.

Ganz einfach zu verstauen der M365

Praktisch sind die schmalen Maße der M365 Scooter. 108 cm x 34 cm x 114 cm (L x B x H). Die Roller können ganz einfach eingepackt werden, wenn Sie einen Ausflug mit dem Auto planen. So sind Sie auch am Ankunftsort mobil. Die M365 Scooter aus dem Hause Xiaomi lassen sich zu diesem Zweck mit wenigen Handgriffen zusammenklappen. Im zusammengefalteten Zustand nehmen sie dann nur sehr wenig Platz ein.

Die Einsatzbereiche des Xiaomi Elektro Scooters

Nicht nur für den Ausflug, auch für die Arbeit bietet sich der Roller an. Zum Beispiel, wenn Sie häufig auf Messen unterwegs sind und dort auf den weitläufigen Gebieten die Strecken zu den verschiedenen Ständen zurücklegen müssen. Oder arbeiten Sie in großen Lagerhallen? Dann bewegen Sie sich auch dort mit dem Elektro Scooter von Xiaomi fort! Übrigens, wenn Sie mal nach einer Party mit dem Xiaomi Scooter nach hause fahren möchten und vorher schon ordentlich gefeiert haben; für den E-Scooter gelten die gleichen Promillegrenzen, wie bei Fahrrad, also 0,8 promill.

Lieferumfang des Elektro Tretroller

Zum Lieferumfang des Elektro Scooters Mi M365 von Xiaomi gehören verschiedene Teile. Diese ermöglichen Ihnen eine einfache Nutzung des Gerätes ohne großen Aufwand. Das Modell ist zuverlässig verpackt und wird mit einer Betriebsanleitung geliefert, die über anschauliche Bebilderungen verfügt. Weitere Bestandteile der Lieferung sind unter anderem der Inbusschlüssel für die Montage, ein 70 Watt Netzteil, ein Verlängerungsstück für die Luftpumpe sowie 2 Ersatzreifen mit Schläuchen. Schon direkt nach dem Auspacken ist der Roller fast fahrbereit. Sie müssen ihn nur noch entfalten. Klappen Sie zu diesem Zweck die Lenkstange nach oben und befestigen Sie diese mithilfe des Schnellspanners. Die vier beigelegten Imbusschrauben befestigen den Querlenker mit der Lenkerstange.

Was macht den Roller von Xiaomi M365 so besonders?

Der Roller aus dem Hause Xiaomi weiß vor allem mit seiner modernen Optik zu begeistern. Sie entscheiden sich für ein Modell in Schwarz oder wählen eine Ausführung in Weiß aus.
Dabei hat der Scooter die Maße von 108 cm x 34 cm x 114 cm (L x B x H). Er weist eine sportliche Optik auf und begeistert mit schlanken Linien im Design. Der markante 8650 mAh Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 280 Wh. Mit dieser Power legen Sie Strecken mit einer Länge von bis zu dreißig Kilometer zurück. Im Display, das in die Lenkstange integriert ist, wird mit 4 Led Punkten der aktuelle Akkustand angezeigt.

m365 Licht und BeleuchtungAusserdem können Sie mit dem Ein und Ausschalter das leistungsstarke LED Licht zuschalten oder zwischem dem Eco Modus und dem Sport Modus wählen. Der Übergang von der Lenkstange zum Griff ist winkelförmig angeordnet. In dem Winkel ist auch der besagte Scheinwerfer eingelassen. Alle Details sind sehr ordentlich angeordnet und designt. Der Scooter hat überwiegend glatte Oberflächen. Auf überflüssige Verbindungen und Halterungen wurde bewußt verzichtet. Das Design des M365 Xiaomi ist sehr schlicht. Alle Details sehen so aus, als wenn Sie am rechten Platz wären. Kabel und Gummistopfen wurden als Designelement Rot eingefärbt und geben einen netten Akzent ab. Die Verbindungen des Rollers sind gut verarbeitet und sehen solide aus. Dafür gab es beim Red Dot Award sogar den Designpreis.

Die beiden Gummireifen des Scooters haben eine Größe von 8,5 Zoll. Der Innendurchmesser liegt bei 134 cm. Die Scheibenbremse am hinteren Rad ist stabil befestigt und sorgt für eine starke Bremsung, wenn es erforderlich ist. Zusätzlich können Sie sich auf das Antiblockiersystem (E-ABS) verlassen, das einen sicheren Bremsweg garantiert. Umgesetzt wird das elektronische ABS Bremssystem durch die Motorbremse im Vorderrad. Gleichzeitig wird mit der abgeführten Bremsenergie der Akku wieder aufgeladen. Der Bremsweg ist sehr kurz, ohne dass der Roller abrupt abbremst. Freuen Sie sich über die zuverlässige Bremsfähigkeit des Scooters. Schon nach vier bis fünf Metern hält der Scooter an. Für zusätzliche Sicherheit sorgt dabei ein kleines Bremslicht an der Rückseite des Rollers, das anderen Verkehrsteilnehmern Ihren Bremsvorgang anzeigt.

m365 Scooter RücklichtDer Brushless-Motor ist im Vorderrad integriert. Er bringt eine Leistung von 250 Watt, bei Steigungen können sogar 500 Watt abgerufen werden, was ihm Steigungen von bis zu 12° überwinden läßt. Das Trittbrett ist aus robustem Aluminium hergestellt, mit einer rutschfesten Gummiauflage. Der Lenker besteht ebenfalls aus diesem widerstandsfähigen Alu. Alles ist gut verarbeitet und macht einen sehr soliden, durchdachten Eindruck.

Der Akku für das Gefährt ist im Inneren des Trittbtretts untergebracht. Wir haben das Gehäuse aufgeschraubt und nachgeschaut, welche Akkuzellen verbaut sind. Der Akkublock besteht aus 15 Litium Ionnen Zellen, die alle einzeln über eine Elektronik überwacht werden. Damit kann man eine lange Lebenserwartung der Batterien erzielen, da jede einzelne Akkuzelle des Scooter getrennt aufgeladen wird. Eine Überladung der Zellen wird somit verhindert. Unter einer Abdeckung aus Gummi an der Seite ist die Ladebuchse für den Akku des Scooters zu finden. Zudem können Sie sich dank Schutzart IP54 darauf verlassen, dass Staub und Spritzwasser keine Chance haben, den Roller zu beschädigen. Nach unseren Test dringt auch bei extremen Regenschauern kein Wasser in das Gehäuse. Die Schutzart IP54 besagt, dass im Gehäuse eine Gummidichtung mit stabiler Verschraubung das Eindringen des Wassers verhindert. Praktisch ist der Ständer, der es möglich macht, den Scooter aufrecht hinzustellen. Einen Höhenverstellung des Lenkers ist allerdings bei diesem Roller nicht möglich. Hier war ein durchgängiges Design wichtiger.

Was ist beim Fahren mit dem M365 Scooter zu beachten?

Sie steuern die Geschwindigkeit Ihres Xiaomi Scooter mit Elektroantrieb über ein Daumen-Gaspedal das am Lenker angebracht ist. Sie finden es auf der rechten Seite. Als Maximalgeschwindigkeit gibt der Hersteller 25 km/h an. Das bedeutet, dass Sie auf der Strecke durchaus das Tempo eines Fahrradfahrer erreichen können – und das alles ohne ins Schwitzen zu kommen. Besonders praktisch ist die Cruise Control-Funktion. Damit stellen Sie die Geschwindigkeit ein, vergleichbar mit einem Tempomat beim Pkw. Sie verweilen auf dem Gaspedal für fünf Sekunden konstant bei einem Wert. Dieser wird nun von dem Fahrzeug gespeichert. Der Scooter hält dann die Geschwindigkeit. Deaktivieren kann man den Scooter Tempomaten durch betätigen der Bremse.

Da Sie mit dem e-Scooter sehr schnell unterwegs sind, empfehlen wir Ihnen einen Fahrradhelm und weitere Schutzkleidung zu tragen. Brenzlige Situationen gibt es immer wieder im Strassenverkehr und da ist man dann besser geschützt. Durch den tiefen Radstand gleitet man sehr nah über dem Boden. Wir empfehlen daher, nicht mit dem M365 Scooter Bordsteine oder andere Hindernisse zu überfahren. Es besteht die Gefahr, dass Sie mit dem Trittbrett aufsetzen und anschliessend unkontrolliert umkippen, wie wir selber schon erfahren mußten.

Eine weitere Eigenschaft des M365 ist die Energierückgewinnung beim Bremsen, die man Rekuperation nennt. Über die iPhone App ist die Stärke der Stromrückgewinnung in 3 Stufen einstellbar. Bei der höchsten Stufe 3 ist die Verzögerung beim Gas wegnehmen so intensiv und meinstens auch unerwartet, dass die Gefahr eines Sturzes besteht. Wir empfehlen daher nur die Rekuperation Stufen 1 und 2 auszuwählen. Auch in den niedrigen Stufen kann man bei Bergabfahrten für einige Kilometer Strom in den Akku zurückladen.

Wählen Sie als Strecken vor allem Bereiche mit ebenen Untergründen. Auf Pflastersteinen oder Böden aus Kies kann es mitunter schon ein wenig ruckeliger zur Sache gehen. Pumpen Sie die Reifen des Rollers ausreichend auf, wenn Sie auf meistens auf asphaltierten Routen fahren. Wer allerdings auf unebenerem Geländer unterwegs ist, der entscheidet sich dafür, die Reifen nicht ganz hart aufzupumpen.

Xiaomi M365 Scooter gegen Diebstahl sichern
Um den beliebten Roller gegen Diebstahl zu schützen, können Sie ihn über die App vor dem wegrollen schützen. Wird der Scooter trotzdem bewegt, blockiert der Motor und der Scooter macht sich auf dem Smartphone durch ein Alarmsignal bemerkbar. Wem das nicht aussreicht, der kann mit einem speziellen handschellenartigen Schloss den Scooter zusätzlich an einer Laterne oder an einem Fahrradständer abschliessen.

Im Energiesparmodus unterwegs sein

Um eine möglichst lange Reichweite bei dem M365 Scooter von Xiaomi erzielen zu können, wählen Sie den Energiesparmodus. Dieser gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 18 km/h vor. Ein Ladevorgang dauert bei diesem Scooter etwa fünfeinhalb Stunden. Die Stromkosten dafür sind bei ca. 10 Cent. Danach ist das Gerät wieder voll einsatzfähig. In der Regel fährt man aber den Akku nicht ganz leer. Nach unserer Erfahrung ist gerade nach kurzen Fahrten um die 10 Kilometer der Akku schon nach 1 bis 2 Stunden wieder voll. Gut zu wissen: Im Notfall können Sie den Roller auch als normalen Tretroller mit leerem Akku betreiben.

Xiaomi m365 App

Die hilfreiche App für den M365 Roller nutzen

Noch entspanner wird das Fahren mit dem Roller, wenn Sie die passende App bei der Nutzung verwenden. Über Bluetooth koppeln Sie eine App, wie beispielsweise die Mi Home App. Über eine übersichtlich und modern gestaltete Oberfläche können Sie damit einen Blick auf Ihre Geschwindigkeit beim Fahren werfen. Außerdem zeigt die App den Akkustand und die mögliche Reichweite des Scooters an, sodass Sie den nächsten Aufladezeitpunkt im Auge haben. Weitere Informationen, die die App zur Verfügung stellt, sind die durchschnittliche Geschwindigkeit, die Sie erreichen, und die von Ihnen gefahrene Strecke in Kiloemter.

Der Xiaomi Roller ist mittlerweile zum Kult geworden. Es gibt sogar schon Apps mit denen sich die Firmware, also das Scooter Betriebssystem nach eigenen Wünschen anpassen lässt. Eine Quelle für die Software ist z.B. Rollerplausch Aber auch über die normal Mi 365 App können z.B. Updates auf den Roller installiert werden. Verbunden wird der Roller mit dem Smartphone über Bluetooth. Sind die beiden Geräte miteinander verbunden, hört man einen Piepton am Elektro Tretroller. Alle relevanten Parameter können dann übersichtlich im Handy Display abgelesen werden.

Für den Scooter gibt es zahlreiche Zubehörteile und Erweiterungen. Es gibt Gepäckträger, zusätzliche Reflektoren und auch Handyhalter oder sogar Sitzeinheiten für maximalen Komfort. Wer einen 3d Drucker besitzt kann, auch diverse Ersatzteile und passendes Zubehört für den Xiaomi Scooter selber drucken. Eine ganze Liste voll davon gibt es auf Thingiverse.com

Einige Besitzer haben Ihren Scooter mit einem Zusatzakku erweitert, der nochmal 30 Kilometer mehr Reichweite bietet. Eine Anleitung dafür findet man als Video hier youtube.de

Xiaomi M365 Scooter im Onlineshop bestellen >>

Hier haben wir nochmal alle Eigenschaften des Xiaomi M365 Scooter zusammengefast:

Hersteller: Xiaomi, China
Design: Chingmi (Beijing)
Motorleistung: 250 Watt, 500 Watt beim Beschleunigen
Steigungswinkel: bis zu 12 ° am Berg
Reichweite: Eco Modus 30 Kilometer, Sportmodus 20 km
Geschwindigkeit: Eco Modus 20 km/h, Sportmodus 30 km/h
Zuladbares Gewicht: 100 kg, wir haben ihn getestet mit 120 kg
Arbeitstemperatur: -20° C bis 45°C
Fahrergrösse: 120 cm bis 200 cm
Spannungs des Scooters: 29 Volt
Akku: 7800mAh/474Wh
Akku Haltbarkeit: nach 500 Ladezyclen noch 70% Leistung
Bremsen: Scheibenbremse hinten, elektronisches ABS vorne
Reifen: Aufblasbare 8,5″ Reifen
Preis: 449,- Euro
Ladezeit: bei leerem Akku 5 Stunden, im Durchschnitt 2 Stunden
Ladegerät: das Netzteil hat 42 Volt und verbraucht 70 Watt Strom, 1,5 m langes Kabel, Eurostecker
Energiekosten: bei einer vollständigen Ladung ca. 10 Cent für 30 Kilometer Reichweite
App Anbindung: App für Apple iOS und Android
Lieferumfang: M365 Scooter, 2 Ersatzreifen mit Schläuchen, Werkzeug, Netzteil, Anleitung, Ventiladapter
Beleuchtung: LED vorne, rote LED hinten, Bremslicht
Signal: Klingel am Lenkrad
Farbe: Schwarzgrau gepulvert mit leicht rauer Oberfläche oder Weiß
Xiaomi M365 Scooter Farbe Schwarz und Weiß-weiss

Designpreis Wien 2019

Staatspreis Designpreis Wien

STAATSPREIS DESIGN 2019
Einreichungen nur noch bis 5. Mai möglich!

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort startet die Ausschreibung für den Staatspreis Design 2019. Durchgeführt wird der Wettbewerb erneut von designaustria. Eingereicht werden können Produkte und Projekte, deren Entwicklung bzw. Realisierung nach dem 1. Mai 2017 erfolgt ist. Kooperationen zwischen österreichischen Unternehmen und nternationalen GestalterInnen bzw. zwischen in Österreich tätigen DesignerInnen und Unternehmen im Ausland sind zugelassen.
Vergeben werden drei Staatspreise in den Kategorien:

• Produktgestaltung (Industrial Design) | Konsumgüter
• Produktgestaltung (Industrial Design) | Investitionsgüter und
• Räumliche Gestaltung

Darüber hinaus werden mit dem Sonderpreis »DesignConcepts« drei innovative Designkonzepte – noch nicht umgesetzte Diplomarbeiten, Konzepte, Prototypen, unveröffentlichte Projekte – mit hoher Marktrelevanz und geeignetem Umsetzungspotenzial gewürdigt. Der Preis ist mit jeweils € 3.000,- dotiert und wird von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) zur Verfügung gestellt.
Einreichungen sind online bis 5. Mai 2019 auf www.staatspreis-design.at möglich.
Die Preisverleihung findet im September 2019 im MuseumsQuartier in Wien statt. Im Anschluss an die Preisverleihung wird im designforum Wien der Katalog zum Wettbewerb präsentiert sowie die Ausstellung der preisgekrönten, nominierten und ausgewählten Projekte eröffnet, die im Anschluss an mehreren Orten Österreichs gezeigt werden soll.

designforum Wien
MuseumsQuartier Wien / Museumsplatz 1
Wien 1070

T +43 1 5244949-0
info@designforum.at

Design im Umbruch

Das Designfeld ist im Umbruch. Sowohl die Theorie als auch die Praxis suchen ˝neue— Betätigungsfelder und streben nach einem anderen Selbstverständnis. Man will politisches Design machen, will als Akteur gesellschaftlicher Veränderungen wahrgenommen werden, zuweilen wohl
gar die neue Leitdisziplin des urbanen Wandels werden. Unter einem erweiterten Designbegriff stellt sich daher die Frage: Was heißt es, im Sinne eines öffentlichen Interesses zu gestalten? Und vielleicht noch mehr: Was heißt es, das öffentliche Interesse selbst zu gestalten?

Diese Anmaßungen und ihre Bedeutung für das Design sollen auf dem Symposium ˝Was ist Public Interest Design?— diskutiert werden.

Das Symposium ist eine Veranstaltung des Masterstudiengangs Public Interest Design der Bergischen Universität Wuppertal. Die Beiträge der Veranstaltung basieren auf dem neu erschienenen Buch »Was ist Public Interest Design?« des transcript Verlags.

Kostenlose Teilnahme, mehr Infos unter:
https://was-ist.public-interest-design.de

U.a. spricht am Donnerstagabend Bazon Brock zum Thema:
‘Bonus commune, Commonwealth, Gemeinwohl
Weiter Teilnehmer: Johannes Bußmann, Kristian Wolf, Sven Quadflieg, Erica von Möller, Axel Buether, u.a.

Neues Material für Designer – Ausstellung Material Temptations

Design Material Material Temptations
Interessante Materialien und Designs gibt es aktuell in Zürich zu sehen. Die Ausstellung Material Temptations zeigt Werke von vier zeitgenössischen Designern, die in ihren Arbeiten das Potential von industriell vorgefertigten Materialen ausloten und damit ihre gestalterischen Visionen umsetzen.

Drapierter Schaumstoff und eine gebundene Elektrokabelfläche präsentieren sich neben einem flexiblen Lichtprofil, aufgeschnittenen Rohren, einem Eimer mit Lendenwirbelstütze, geflochtenen Sitzflächen und einer Aluminiumform auf Rädern. In dieser Sammlung von Objekten steht das Handgearbeitete neben Vorfabriziertem und aus dem Baumarktregal stammenden Materialien.

Diese experimentellen Designkonzepte widerspiegeln eine DIY-Haltung; der Designer ist hier nicht nur Gestalter, er ist gleichzeitig auch der Macher. Seine Neugier für die Eigenschaften dieser allgegenwärtigen Materialien wird zur Inspiration für Alltagsobjekte. Das Adaptieren, ‚Hacken’ und Umnutzen von industriell vorgefertigten Materialien und halbfertigen Komponenten ermöglicht es ihnen, ihre gestalterischen Visionen in eigener Regie umzusetzen. Durch ihren forschenden Blick auf unsere Welt und ihre Beschaffenheit rücken sie das scheinbar Anonyme und Wertlose in eine fassbare Form.

Hier sind die Kontaktdaten von Second Nature Design Projects
Die Vernissage ist am 17. Januar um 18 Uhr.

In Residenz bei PS:Studio, Neumarkt 20, 8001Zurich
17. Januar – 27. April 2019

In residence at PS:Studio, Neumarkt 20, 8001Zurich
17 January – 27 April 2019

info@secondnature.ch
Giovanna Lisignoli
+41 (0)79 747 74 63

Martin Rinderknecht
+41 (0)77 453 59 77

Second Nature
Zentralstrasse 36
8001 Zürich
Switzerland

Piet Stockmans Porzellan Design

Piet Stockmans Porzellan

Piet Stockmans Porzellan

Einfachheit – die pure Form. Was macht Piet Stockmanns Erzeugnisse so besonders? Faszinieren uns nicht immer das Reine, Schnörkellose, die perfekte Form und das kompromisslos Geometrische? Wie viel Ästhetik liegt auch im schlichten Weiß oder im royalen Blau, im Glanz des Materials oder in verhaltener Rauheit? Nicht nur das Auge nimmt Teil an solchen Dingen, die Hand möchte sie berühren, Form und Oberfläche „erfahren“.

Piet Stockmanns Objekte bieten diese visuellen und taktilen Erfahrungen. Das Spektrum seiner Erzeugnisse reicht vom Essteller über nichtfunktionale Tafelgegenstände bis zu Installationen und Body Art aus Porzellan. Die Grenze zwischen angewandter und freier Kunst ist flexibel.

Stockmans wurde 1940 in Leopoldsburg, Belgien, geboren. Er absolvierte eine Ausbildung in Bildhauerei und Keramik am Provinciaal Hoger Instituut voor Kunstonderwijs in Hasselt, Belgien und im bayrischen Selb. Von 1966 bis 1989 war er in der Keramikfabrikation Mosa in Maastricht als Industriedesigner beschäftigt. Seine Tätigkeit als Chefdesigner bestimmte fast dreiviertel der Gesamtproduktion. Von ihm stammt das 1967 entworfene Service „Sonja“, mit dem Mosa auf dem Gebiet des Hotelporzellans großen Erfolg hatte. Von 1969 bis 1998 unterrichtete Piet Stockmanns außerdem Industriedesign in Genk am Stedelijk Hoger Instituut voor visuele Kommunikatie en Vormgeving, der späteren Media und Design Akademie. In Eindhoven lehrte er von 1983 bis 1985 Keramikdesign an der Academie voor Industriële Vormgeving.

Ein Meilenstein war 1987 die Einrichtung des Studios “Pieter Stockmans”. Seit 1989 widmet sich der Porzellan Designer und Künstler ausschließlich seiner freiberuflichen Tätigkeit. Seinen Wirkungsort verlegte Stockmans 2010 auf das Gelände der „C-Mine“, in Genk-Winterslag, eine ehemalige Steinkohlenmine, die 1988 geschlossen wurde und in der auch andere kulturelle Institutionen und Ateliers untergebracht sind. Inspiration und Kreativität sind in der Atmosphäre dieses Kulturzentrums nahezu von selbst gegeben.
2009 übernahm Widukind Stockmans, die Tochter des Designers, das Studio. Auch Frank Claesen, ihr Ehemann, setzt im Entwurf die Tradition der Porzellanmanufaktur fort. Weitere Mitarbeiter stehen ihnen in der kreativen Arbeit und in der Porzellanherstellung zur Seite.

Ausdauer zu haben und sich Zeit zu nehmen für seine kunsthandwerkliche Arbeit ist ein Anliegen Stockmans. Erst durch eine sorgfältige Ausführung entsteht Qualität. Dies ist seine Überzeugung und die seiner Mitarbeiter. Es sei eine Freude, mit Ton zu arbeiten und seine Kreativität in der Formgebung von Porzellan auszuleben, so das Bekenntnis des Designers. Porzellan ist auch für ihn das sprichwörtliche „weiße Gold“.

Porzellan ist von der Grundmasse her eine Mischung aus verschiedenen Mineralien und Zusatzstoffen, die Zusammensetzung variiert. Porzellan lässt sich nicht wie Ton kneten. Die flüssige Masse wird in eine Form gegossen oder in einem Drehautomaten zu runden Objekten wie zum Beispiel Esstellern mechanisch gebildet. Die Gegenstände Stockmans sind Unikate, eine serielle Herstellung ist aber nicht ausgeschlossen. Das moderne Porzellan Design findet sich auch in zahlreichen industriell hergestellten Serien wieder. Die Produktion beruht auf einer Kombination von Handwerk und experimentellen Verfahren. Das Ergebnis sind Hartporzellanobjekte, in denen sich Innovation mit kunsthandwerklicher Arbeit verbindet. Sie werden bei 1400˚ C gebrannt, wodurch eine hohe Dichte des Materials und ein sehr reines Weiß erreicht werden. Auch ohne Glasur sind sie ausgesprochen unempfindlich. Davon profitiert vor allem das Tafelgeschirr. Das Schalenset Expression, ein Entwurf von 1991, ist dafür ein Beispiel.

Der engagierte Designer Stockmanns macht auch als freier Künstler von sich reden. In diversen Ausstellungen fanden seine Objekte und Installationen Aufmerksamkeit: 1981 richtete das Kulturhaus Z33 in Hasselt die erste Soloaustellung aus, 1983 nahm Stockmans an der XVII. Biennale in Sao Paulo teil. 1986 wurden Werke von ihm im Atelier 340 in Brüssel gezeigt, im gleichen Jahr eine Installation mit Porzellanfragmenten auf dem Friedhof Campo Santo in Gent und eine weitere Assemblage mit Porzellanschalen im Design Museum Gent. Bedeutende Kunst- und Designmuseen interessierten sich von da ab für seine keramischen Arbeiten, so zum Beispiel das Stedelijk Museum in Amsterdam, wo er 1991 ausstellte, und das Design Museum in Helsinki im Jahr 2000. In beiden waren geordnete Akkumulationen seiner Porzellanobjekte als Installationen zu sehen. Das Design Museum in Gent zeigte 2010 eine Retrospektive seines Werks. Bereits 1987 hatte der Designer den ION Award Good Industrial Design der Niederlande erhalten, 1988 erhielt er den Staatspreis für Bildende Kunst der Flämischen Gemeinschaft. Weitere Auszeichnungen folgten. 1995 wurde Piet Stockmans als Kulturbotschafter Flanderns geehrt.

Es sind dennoch in erster Linie die Einzelobjekte, in denen die künstlerischen Fähigkeiten Stockmans hervortreten. Neben den Gebrauchsgegenständen finden sich hier die nichtfunktionalen Porzellanobjekte wie die verfremdeten Kaffeekannen von 1976 oder auch die Trophäen, Gedenkteller und Präsentobjekte. All dies sind Einzelstücke, die immer in der Gestaltung überzeugen und den sorgfältigen Umgang mit dem Material stets neu präsentieren. Was das Tafelgeschirr angeht, das mittlerweile in zahlreichen Variationen auch in renommierten Restaurants auf den Tisch gebracht wird, so bleibt das Schalenset Expression mit seinen 7 ineinander zu fügenden halbkugeligen, puristischen Formen eines seiner Design-Höhepunkte. Die Schalen sind hochwertig verarbeitet und haben an der Oberseite eine dezente Kannte, die für einen griffigen Halt sorgen. Das beliebte Piet Stockmans Schalenset Expression wurde 2018 neu aufgelegt und ist nun mit 5 oder mit 7 Schalen erhältlich. Das exakt gearbeitete Set fasziniert durch das perfekte ineinandergreifen der unterschiedlichen Formgrössen.

Piet Stockmans Porzellan im Onlineshop

Piet Stockmans Expression

Amerikanische Illustration in Wien

Go West amerikanische IllustrationGo West! heißt die Ausstellung über amerikanische Illustration in Wien. Die von Peter Diamond kuratierte Ausstellung im designforum Wien präsentiert das Beste, was die USA im Bereich Illustration zu bieten haben. Die Bandbreite an Künstlerinnen und Künstlern reicht von jungen Talenten bis hin zu etablierten Veteranen der Disziplin. Vertreten sind 16 in den USA tätige Illustratorinnen und Illustratoren, die für eine Vielfalt an Stilen und Nationalitäten stehen, welche die amerikanische Illustrationsszene so abwechslungs- und einflussreich machen.

Teilnehmende KünstlerInnen:
Agata Nowicka, Armando Veve, Chris Buzelli, Jeffrey Alan Love, Maelle Doliveux, Marcos Chin, Red Nose Studio, Roman Muradov, Shinyeon Moon, Sterling Hundley, Teagan White, Tim O‘Brien, Tran Nguyen, Victo Ngai, Yuko Shimizu, Zharia Shinn

Eröffnung: Dienstag, 19. Juni 2018
Ausstellung: 20. Juni – 07. Oktober 2018, designforum Wien